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Rauchfrei Online Kurs: Was war zu erst da? Die Zigarette oder der Stress?

Ich bin ja vor über einem Jahr Mutter geworden und ging jede Woche in eine Mami-Gruppe. In dieser waren alles sehr coole Frauen und wir verbrachten eine gute Zeit zusammen. Eigentlich alle, bis auf eine Ausnahme, waren vor der Schwangerschaft Raucherinnen gewesen. Was glauben Sie, wie viele von den Müttern, die während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht mehr geraucht haben, hat das fiese Biest Zigarette wieder gepackt? Von der Gruppe aus sechs Müttern sind vier wieder Raucherinnen. Das Interessante an der ganzen Sache ist, dass sie es bereuen. Die eine Mutter meinte, sie will wieder aufhören zu rauchen. Die andere schämt sich, weil sie jetzt nach Rauch vor ihren Zwillingen stinkt und sich nicht zurückhalten konnte.

Als ich beide fragte, warum sie denn wieder angefangen hätten, meinten Sie „Stress“. In einer Stresssituation kam auf einmal der Gedanke auf „Eine Zigarette kann mir jetzt helfen, wieder runter zu kommen“. Die Zigarette war leider in der Nähe, denn beide Partner rauchten.

Rauchentwöhnung online Info: RaucherInnen haben mehr Stress als NichtraucherInnen

Es ist ein Irrtum, wenn Menschen (Geschlecht ist hierbei egal) denken, Zigaretten helfen bei Stress. Es ist ein Mythos – wenn wir uns die körperlichen Vorgänge anschauen, die ablaufen, wenn wir eine Zigarette rauchen. Dazu gleich mehr.

Aber ich kann es verstehen, wenn Leute behaupten, Zigaretten helfen bei Stress. Ich habe selbst 15 Jahre lang geraucht. Es ist dieses Gefühl beim Inhalieren von Zigaretten, dieser Zustand, der der Raucherin für einige Millisekunden ein wenig schweben lässt. Für einige Millisekunden kann Frau den Stress vergessen, denn in diesen Millisekunden, in denen Sie dieses Gefühl spürt, kämpft der Körper gegen eine hohe Anzahl von Giften an – in diesen Millisekunden geht es eigentlich nur ums Überlegen – rein körperlich gesehen.

Dieses Gefühl wird oft von RaucherInnen als Erleichterung empfunden. Doch wenn wir mal ehrlich sind: So ist das bei Drogen, die einen irgendwie „high“ machen, aber in Wirklichkeit pures Gift für den Körper sind. Man fühlt sich erleichtert, nachdem sie konsumiert wurden. Der Drang, die Sucht, wird dann befriedigt und der Körper, der abhängig von dem Gift ist, kann ein wenig „entspannen“.

Er kann solange „entspannen“ bis das Gift abgebaut ist und er die nächste Ladung braucht. Dann klingeln alle Alarmglocken im ganzen Körper und im Kopf herrscht nur noch ein Gedanke „Ich MUSS rauchen“. Und dann hat der Körper jede Menge Stress. Ich habe das sehr ausführlich in meinem Rauchfrei Online Buch, was Sie oben rechts gratis anfördern können, erklärt.

Und was will ich Ihnen denn nun damit sagen?

1) Rauchen ist Stress für Sie. Sobald das Nikotin in Ihrem Körper abgebaut ist, braucht der Körper neues Nikotin – es entsteht Stress in Ihrem Körper, denn er ist ja abhängig. Er braucht den Stoff!
2) Wenn Sie Stress haben, und damit ist nicht nur Stress auf der Arbeit oder im Alltag gemeint, sondern auch Ärger mit dem Partner oder Geldsorgen, dann tut so ein „Entspannungsgefühl“ wie ich es oben beschrieben habe, richtig gut (allerdings nur für ein paar Millisekunden). Aber das Gefühl entsteht nur, weil Ihr Körper gegen über 1.000 Giftstoffe ankämpfen muss und deshalb die Stress-Gedanken kurz vergessen kann.

Da Sie nun wissen, wie das mit dem Stress und der Zigarette so läuft, können Sie einfach mal darüber nachdenken, wenn Sie das nächste Mal zur Kippe greifen, weil Sie „Stress“ haben. Sie können auch mal überlegen, ob Sie wirklich Stress haben oder nur Stress haben, weil Ihr Körper jetzt unbedingt rauchen will.

Ich habe jetzt hier in dem Rauchentwöhnung Online Artikel versucht die Nikotin-Sucht und ihre Auswirkungen auf den Körper sehr einfach zu beschreiben. Es passiert noch mehr im Körper, wenn man raucht. Und ich werde in den nächsten Blogartikeln mehr darüber schreiben. Wer es jetzt und ganz genau wissen will, holt sich mein Gratis-Ebook (oben auf der Seite rechts).

Wir können aber auch eine Runde quatschen – kennt ihr das mit den Zigaretten und dem Stress?

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